Rezension: Fadenwürde (Lyrik) von Norbert Sternmut

fadenwürdeRezension: Fadenwürde von Norbert Sternmut
Kategorie: Lyrik & Prosa

[Cover Fadenwürde]

Fadenwürde (Lyrik)
Autor: Norbert Sternmut

Beinahe ohne Punkt und Komma kommt Norbert Sternmuts neuer Lyrikband „Fadenwürde“ daher und eröffnet den Lesern gerade dadurch immer wieder neue interessante Interpretationsmöglichkeiten und Sichtweisen der einzelnen Sternmut-Werke.

Wie auch in seinen Lyrikbänden zuvor belässt der Autor es nicht dabei, dem Leser ein bildlich perfekt (b)geschriebenes Gedicht vor Augen zu halten, sondern lädt mit jeder Zeile neu zum Nachdenken und Neuninterpretieren ein. Sternmut wünscht eher den Zugang über ein Gefühl, nicht immer nur über die Vernunft, den Verstand – den Denkgeist. Der Autor sagt dazu: „Die kommen teilweise aus einer psychoanalytischen Tiefe, auch wenn sich andere sicherlich leichter zuordnen lassen: „Amok“ zum Beispiel.“

Zum Titel „Fadenwürde“ ließ sich Norbert Sternmut zum einen von Bob Dylan und seinem Song „Dignity“ inspiriert, dann auch von Celans „Fadensonnen“.

Sternmut beweist mit seinem Lyrikband „Fadenwürde“ wieder einmal eindrucksvoll, dass er sich nicht umsonst zu den bedeutendsten deutschen Gegenwartslyrikern unserer Zeit zählen darf.

Taschenbuch: 98 Seiten
Verlag: Pop, Traian; Auflage: 1 (17. Februar 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937139672
ISBN-13: 978-3937139678

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