Tot

Der Augen Fackel nun erlosch,
kein Licht durchströmt mehr Herz und Sein,
stille steht der glühend Wein,
der einst in deinen Venen floss.

Je hat der Sturm sich lau gelegt,
ist still und stumm, und Seelenheil
legt schwarze Laken über dich, weil
kein Gram mehr das Gemüt bewegt.

So glattgefegt die tosend Wogen,
dein Meer liegt ruhig und breit,
im Spiegel weit
hat sich dein Lächeln eingewoben,
umspült verspielt dein Herz und zeugt
von Freude ums entschwundene Leid.


© 2002 Daniela Wegert (Winfoth) [Kopieren und Verbreiten nur mit namentlicher Nennung der Autorin gestattet. Alle Rechte am Text verbleiben bei der Autorin]

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